Internationales Freundschaftsturnier in Litauen – Deutschland holte Silber

06.06.2004: Internationales Freundschaftsturnier in Litauen – Deutschland holte Silber

Am 03.06.2004 machte sich die Nationalmannschaft Goalball Herren auf nach Vilnius / Litauen zum 7. internationalen Freundschaftsturnier. Am Start waren acht Teams, wobei sechs davon auch bei den paralympischen Sommerspielen 2004 im September vertreten sein werden.

Die acht Teams wurden in zwei Pools aufgeteilt. Im Pool A waren Ungarn, Litauen, Polen und Deutschland – Im Pool B spielten Slowenien, Finnland, Letland und Griechenland.

Das Auftaktspiel wurde gegen den Europameister 2001, Ungarn, ausgetragen. Mit einem Spielstand von 13:4 war etwas Selbstvertrauen gewonnen. Litauen, das weltweit wohl angriffstärkste Team, war der zweite Gegner des ersten Wettkampftages. Nach einem starken Spiel entschied das Litauische Team die Begegnung mit 5:4 für sich. Der letzte Gegner an diesem Tag war Polen, der dem Deutschen Angriff nicht viel entgegensetzen konnte und das Spiel mit technischen K.O. (11:1) vorzeitig beendete.

Am Folgetag wurden die Platzierungsspiele ausgetragen. Erster Oponent für Deutschland war Slowenien, ein sehr starker Angreifer. Als Vorrundenerster (jedes Spiel deutlich gewonnen) ging es nun um den Einzug ins Finale. Was niemand vorher hätte glauben können geschah: Slowenien mußte sich ebenfalls durch technisches K.O. mit 12:2 und einem vorzeitigen Spielabbruch geschlagen geben.

Litauen konnte sich im anderen Halbfinale ebenfalls mit einem technischen K.O. gegen Finnland (10:0) ins Finale bringen.

Es trafen die beiden angriffstärksten Teams aufeinander.Eine kurze Führung eines TEams wurde schnell vom anderen Team wett gemacht. Dieses kräftemessen entschied nach 2 x 10 Minuten Spielzeit dann doch der Gastgeber mit 9:7 für sich.

Dennoch sind die Spieler mit sich und ihrer Leistung zufrieden. Trotz der Zufriedenheit gibt es noch einige Dinge, die bis zu den Paralympics in Athen beseitigt werden müssen.

Freude im Team herrscht auch über die Rangfolge der Torschützen. Matthias Schmidt konnte sich mit 19 Toren auf Platz 2, Steffen Lehmann mit 15 Treffern auf Platz 3 und Thomas Betzl mit 13 geworfenen Toren auf Platz 4 der Liste bringen.

DAnk gilt den Trainern, die den Spielern mit Rat und Tat zur Seite standen. Ebenso hat die Physiotherapeutin ein großes Lob verdient, da sie die Spieler durch Behandlungen fitt gehalten hat.

Die abschließende Rangliste sieht wie folgt aus:

 

1. Platz: Litauen

2. Platz: Deutschland

3. Platz: Slowenien

4. Platz: Finnland

5. Platz Ungarn

6. Platz Letland

7. Platz: Polen

8. Platz: Griechenland