Deutsche Goalball Meisterschaften 2011

18.04.2011: Deutsche Goalball Meisterschaften 2011 in Fürstenfeldbruck

Marburg ist neuer Deutscher Goalball Meister 2011

Platz

Mannschaft

1

SSG Blista Marburg 1

2

SSV Königs Wusterhausen 2

3

SSV Königs Wusterhausen 1

4

SSG Blista Marburg 2

5

BFV Ascota Chemnitz

6

FC St. Pauli

7

Magdeburger SV

7 Teams (s. Tabelle links) kämpften am 16.04.2011 in Fürstenfeldbruck (Bayern) erneut um den Titel des Deutschen Meisters im Goalball. Die Platzierung und damit den Einzug ins Halbfinale wurde mit ‚jeder-gegen-jeden’ in der Vorrunde ausgespielt.

Aus diesem Modus ging Marburg 1 mit keiner Niederlage – demnach 18 Punkten als Erstplatzierter hervor. Königs Wusterhausen 2 musste sich lediglich Marburg 1 geschlagen geben und bezog mit 15 Punkten als Zweitplatzierter Stellung. Dahinter folgten Königs Wusterhausen 1 und Marburg 2 auf den Halbfinalplätzen drei und vier sowie die Teams aus Chemnitz (Platz 5), St. Pauli (Platz 6) und Magdeburg (Platz 7).

Aus den Halbfinalspielen gingen erneut Marburg 1 (gegen Marburg 2) und KW 2 (gegen KW 1) als Sieger hervor.

Die Bronzemedaille konnten in dem Spiel KW 2 vs. Marburg 2 (11:6) die Erstgenannte für sich gewinnen.

Die Zuschauer konnten ein spannendes Finale beobachten. Beide Teams wollten sich nichts schenken und kämpften erbittert um den begehrten Länderthron. Marburg 1 konnte bereits zu Beginn der ersten Halbzeit schnell mit 2:0 in Führung gehen. KW 2 konnte jedoch zum 2:2 ausgleichen. Trotz zweier Pfostentreffer und einigen notwendigen Rettungsaktionen, ließ sich das Team aus Hessen nicht einschüchtern und konterte mit dem 3:2 kurz vor dem Halbzeitpfiff.

   

Das Team aus Brandenburg hielt das Spiel mit dem Ausgleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte spannend. Lange Zeit wurden die Defensivkräfte beider Teams erprobt, bis erst kurz vor Spielende noch jeweils ein Treffer zum 4:4 Endstand gelang.

Die Zuschauer waren gespannt auf eine Verlängerung, in der das ‚Golden Goal’ entscheiden sollte. Dieses erzielte Marburg 1 in der Mitte der ersten Verlängerungshälfte. 

Somit wurde der Deutsche Meister von 2010 – SSV Königs Wusterhausen – durch das aufstrebende Team aus Marburg abgelöst. 

Stefan Hawranke