AktivGOAL startet mit Mitgliederaktion ins neue Jahr

JETZT -MITGLIED WERDEN – schnell sein lohnt sich!

Werden Sie jetzt AktivGOAL-Fördermitglied und unterstützen Sie somit den deutschen Goalballsport. Dabei lohnt es sich schnell zu sein, denn jedes Neumitglied erhält bis zum ersten Spieltag der GOALBALL BUNDESLIGA 2013 (02.03.2012) ein Begrüßungsgeschenk als Dankeschön!

Mit Euer Engagement bei AktivGOAL fördert Ihr den gesamten deutschen Goalballsport! Der Aktionsverein deutsche Goalball Förderer e.V. kümmert sich um die finanzielle Sicherstellung und Abwicklung der GOALBALL BUNDESLIGA. Außerdem sollen Mannschaften, die sich die Teilnahme an der Liga nicht leisten können, bezuschusst werden. Darüberhinaus  hat es sich der ehrenamtliche AktivGOAL- Vorstand zur Aufgabe gemacht, Personen/Vereine beim Aufbau von Goalballmannschaften zu unterstützen.

Mit einer Fördermitgliedschaft  kannst Du Deinen persönlichen Anteil zum Ausbau der Strukturen im deutschen Goalball beitragen. Bei der Auswahl der Fördermodelle haben wir an jeden Geldbeutel gedacht,so dass für jeden etwas dabei sein sollte.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Du Dich für eine Mitgliedschaft bei uns entscheidest.

 

 

Kategorie: News

Goalballbundesliga – Ein Meilenstein für den deutschen Goalballsport

Ab nächstem Jahr wird es eine Veränderung in den Strukturen des Goalballsportes geben, eine Goalballbundesliga wird eingeführt. Erst einmal nur probehalber, aber schon ab 2014 soll sie fester Bestandteil im Goalballterminkalender werden und damit die Deutsche Meisterschaft, in der herkömmlichen Form dauerhaft ersetzen.

Im nächsten Jahr findet ein erster Probedurchlauf des Ligasystems statt jedoch werden bei diesem, zunächst nur 3 Spieltage stattfinden, an denen insgesamt 6 Mannschaften teilnehmen können. Ab 2014 sind dann die 8 besten Mannschaften aus ganz Deutschland für die Austragung der Bundesliga gesetzt.

Für den Goalballsport bietet das Ligasystem immense Vorteile. Bislang hatten die bis zu 10 Mannschaften, welche an der deutschen Meisterschaft teilnahmen, oftmals 5, 6 oder mehr Spiele an einem Tag. Was bei einer so intensiven Sportart wie Goalball eine konditionelle Herausforderung darstellt. Für die Qualität der Spiele bedeutete dies, dass am Ende des Tages im Finalspiel, sich zwei ausgepowerte Mannschaften gegenüberstanden. Durch das Ligasystem werden sämtliche Spiele die zur Ermittlung des deutschen Meisters dienen auf 3 Spieltage verteilt, sodass eine Mannschaft nur noch maximal 3 Spiele an einem Tag zu bestreiten hat. Damit kann gewährleistet werden, dass jede Mannschaft bei jedem ihrer Spiele top fit ist und ihren spielerischen Fähigkeiten gerecht wird.

Für die Spieler bedeutet diese Änderung ebenfalls zahlreiche Vorteile. Zum einen mehr Möglichkeiten im Jahr um Goalball zuspielen was den Sport für viele noch attraktiver werden lässt und den Anreiz zum Trainieren steigert. Zum anderen wird der Leistungsgedanke gefördert, da ein schlechter Tag nicht aussagekräftig für den gesamten Verlauf der Bundesliga sein muss, und damit die Chance auf den Titel immer noch gegeben ist.

In 2013 findet somit vielleicht die letzte deutsche Meisterschaft im Goalball, in der Form wie sie bisher jeder kennt, statt. Ein Termin für diese steht auch schon fest, vom 03.05 – 05.05.2013 wird in Hamburg um den Titel „Deutscher Meister“ gekämpft. Ab 2014 findet dieser Kampf, durch die eventuelle dauerhafte Einführung des Ligasystems, dann an mehreren Spieltagen und Standorten statt.

Die Austragungsorte der Spieltage stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Sie werden je nach den Mannschaften welche sich anmelden ermittelt, damit die geografische Lage der Austragungsorte möglichst zentral für alle Teilnehmer ist, um die anfallenden Anreisekosten so gering wie möglich zu halten.

Das Projekt Bundesliga wird vom neugegründeten Aktionsverein deutsche Goalball Förderer e.V. (AktivGoal) unterstützt. AktivGoal ist für die finanzielle Sicherung und Abwicklung der Liga beauftragt. Der Verein wurde jüngst, noch im Jahr 2012 gegründet und wirbt seither um Fördermitglieder, welche den Goalballsport in Deutschland voranbringen möchten. Zentrales Ziel von AktivGoal ist es die teilnehmenden Mannschaften finanziell zu unterstützen um ihnen die Teilnahme an der Bundesliga zu ermöglichen. AktivGoal zählt neben den HBRS (Hessischer Behinderten und Rehabilitationssportverband) auch zu den Veranstaltern des Bundesligaprobelaufs 2013.

Hier auf Goalball.de finden Sie zukünftig aktuelle News, Spielpläne, Ergebnisse, Tabellen, Statistiken und vieles weitere rund um die Goalball Bundesliga.

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Goalball in Leipzig

Auch in der Sächsischen Messestadt hat sich Goalball seit ein paar Jahren fest etabliert. Am dortigen Förderzentrum für Blinde und Sehbehinderte „Wladimir Filatow“ entstand eine Sportgemeinschaft im Kinder- und Jugendbereich, die regelmäßig an bundesweiten Turnieren teilnimmt.

Ein traditionelles Ereignis für die Leipziger Schule ist die jährlich ausgetragene Schulmeisterschaft Goalball, die immer kurz vor den Weihnachtsferien stattfindet.

In diesem Jahr standen sich 5 ausgeglichene Teams in 10 Vorrundenspielen gegenüber. Vor der Finalrunde erfolgte eine Spendenübergabe der Sparkasse Leipzig an den Förderverein der Schule zur Unterstützung des Goalballsportes in Leipzig.

Im anschließenden Spiel um Platz 3 konnte sich das Team "AC/DC" erst in der Verlängerung durch ein "Golden Goal" gegenüber dem Team "Fireball" mit 3 zu 2 behaupten. Im Finale trafen die Teams "Firedragon" und "QTM" aufeinander. In einem äußerst spannenden Spiel konnte sich am Ende das Team "Firedragon" mit 2 zu 1 durchsetzen.

Für Anfang 2013 plant man in Leipzig zudem die Gründung eines Vereins, um Goalball zukünftig auch im Erwachsenenbereich zu verankern. Das nächste große Goalballereignis für die Sachsen wird das Bundesfinale „Jugend trainiert für Paralympics“, das im April 2013 in Berlin stattfinden wird. Wir halten euch über die weitere Entwicklung in Leipzig auf dem Laufenden. Mehr Infos und den Kontakt gibt es unter www.filatow-leipzig.de.
 

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Torball Meisterschaft in Österreich 2012

Am Samstag fand in Linz die diesjährige Torball-Meisterschaft statt. Torball ist zwar nicht ganz Goalball und Österreich nicht Deutschland, aber trotzdem wollen wir euch die Ergebnisse aus unserem Nachbarland nicht vorenthalten.

Insgesamt traten 10 Herren und 5 Damen-Teams an. Ein Drittel aller teilnehmenden Teams wurde davon alleine vom BSS Tirol gestellt, auch wenn es für das zweite Damenteam in letzter Minute, wegen Ausfällen, noch etwas knapp wurde und man nur durch Umstellungen trotzdem antreten konnte.

Bei den Herren ging der Titel an BSS Tirol 1, das mit nur einem einzigen Punkt Verlust nach einem ausgeglichenem Finalspiel gegen das Team BSS Tirol Jugend mit 3:2 dank der größeren Routine die Oberhand behielt.

Das kleine Finale machten sich die beiden Finalisten des Vorjahres unter sich aus, diesmal gewann aber Linz 1 gegen den entthronten Meister Graz und holte sich den dritten Platz. Das dritte Tiroler Team konnte seine Erwartungen nach den Trainings nicht ganz umsetzen und belegte am Ende den 8. Rang.

Endstand: 1. BSS Tirol 1, 2. BSS Tirol Jugend, 3. OÖBSC Linz 1, 4. VSK Graz, 5. VSC-ASVÖ Wien, 6. ABSV Wien 1, 7. Salzburg, 8. BSS Tirol 2, 9. OÖBSC Linz 2, 10. ABSV Wien 2.

Bei den Damen gab es einen neuen Meister, den das Team BSS Tirol Damen 1 setzte sich ohne Punkteverlust mit einem beherzten Offensivspiel klar gegen die übrigen Teams durch. Im Finale wurde Vorjaheresmeister VSC-ASVÖ Wien klar mit 6:1 besiegt. Das kleine Finale gewann Graz gegen die stark ersatzgeschwächten Vorarlbergerinnen.

Das in letzter Minute neuformierte zweite Tiroler Damenteam belegte mit zwei Spielerinnen, die das erste Mal bei einer Meisterschaft spielten, leider nur den 5. Platz.

Endstand Damen: 1. BSS Tirol 1, 2. VSC-ASVÖ Wien, 3. VSK Graz, 4. VBSC Vorarlberg, 5. BSS Tirol 2.

Mit Nadja Baumgartner, 16 Tore und Marija Zivkovic, 14 Tore bei den Damen und Andreas Bergmann, 19 Tore bei den Herren kamen auch die Torschützenkönige nach den jeweils 4 Vorrundenspielen vom BSS Tirol.

 

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7. Ladycup in Fulda

Hört man in Fulda Glocken läuten, dann ist es wohl meist der Dom der zur Messe ruft, oder die vollen Stunden anzeigt. Nicht so am vergangenen Wochenende (16. – 18.11.2012) da reisten 24 Sportlerinnen aus allen Himmelsrichtungen in die wunderschöne Domstadt und kümmerten sich nur um die kleinen Glöckchen, welche sich im Inneren eines Balles befinden. Es war wieder so weit der Bundestrainer, der Goalball Damennationalmannschaft – Thomas Prokein – lud nun bereits zum 7. Ladycap im Goalball.

Dieser war ein voller Erfolg, noch nie nahmen so viele Sportlerinnen daran teil, wie an diesem Wochenende. 6 Mannschaften, welche teilweise zum allerersten Mal in dieser Spielerkombination miteinander gespielt haben, kamen zu Stande. Das Turnier fand über den gesamten Samstag hinweg statt, wobei jeder gegen jeden genau einmal antrat. Am Ende stand fest, dass das letztjährige Siegerteam bestehend aus den vier Ex-Damennationalspielerinnen Conny Dietz, Christiane Möller, Ina Fischer und Veronika Matthieu, den Titel verteidigen konnten und somit auch den 7. Ladycup für sich entschieden. Auf dem 2. Platz landete das Team vom Vfl Blau-Weiß Neukloster, welches durch Natascha Bretzke (Nationalspielerin) unterstützt wurde und den 3. Platz sicherte sich das Team aus Chemnitz welches, Schützenhilfe durch Swetlana Otto (Nationalspielerin) erhielt.

Für 3 Spielerinnen gab es noch einen weiteren Grund zur Freude, denn sie fielen durch ihr Talent und Können besonders positiv auf. Zum einen wurde somit Qendresa Maligi dazu eingeladen, im nächsten Jahr mit dem aktuellen Damennationalteam zu trainieren und es künftig vielleicht auf Dauer zu unterstützen. Zum anderen erhielten die beiden Mädchen des Vfl Blau-Weiß Neukloster, großes Lob und Anerkennung vom Bundestrainer. Da ihre Leistung auf dem Spielfeld, trotz ihres noch sehr jungen Alters schon positiv heraus stach. So dass beim nächsten Mal vielleicht auch sie die Einladung zum Trainingslager der Nationalmannschaft erhalten.

- Swetlana Otto -

 

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Goalballsport wird ab 2013 deutschlandweit für „Normalsehende“ geöffnet

Am 27.10.2012 hat die Sitzung des Leistungssportausschusses des Deutschen Behindertensportverband e.V. (DBS) entschieden, die paralympische Ballsportart national für Vollsehende zu öffnen. Damit ist der Leistungssportausschuss dem Antrag der Abteilungsversammlung Tor-/Goalball nachgekommen.

Ab 2013 ist es den Mannschaften somit  gestattet einen Sportler, welcher keine Seheinschränkung hat, mit auf das Spielfeld zu holen und bei nationalen Meisterschaften und Freundschaftsturnieren  unter gleich geltenden Bedingungen wie bei allen anderen Sportlern auch, einen Einsatz zu geben.

In den Nachbarländern wie den Niederlanden und Belgien wird dieses Model schon seit Jahren erfolgreich praktiziert. Dass dieser Schritt nun auch in Deutschland gegangen wird, ist der gesellschaftlichen Entwicklung nach, wohl folgerichtig. Das Zusammenleben zwischen Menschen mit und ohne Handicap wird immer mehr zu einem „miteinander“.   Vor allem im Sport können beide viel voneinander lernen.

Reno Tiede

 

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